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  Titel: Choice Overlaod: Maximizing und deliberater Entscheidungsstil als mögliche moderierende Faktoren bei Überlastung durch Auswahlvielfalt
  AutorIn: Arno Altenburger
  Typ: Masterarbeit
  ÖFOS 2012 Code:
  Institution: Ferdinand Porsche FernFH, Wiener Neustadt, WPMA
  Betreuung: Herbert Schwarzenberger
  Datum: 2017
  Abstract (de):
Aktuelle Studien haben gezeigt, dass große Sortimente für Konsumentinnen und Konsumenten nicht immer vom Vorteil sind. Gemäß der Hypothese des Choice Overload kann eine große Auswahlvielfalt zu entscheidungsvermeidendem Verhalten und negativen Emotionen führen. Diese Überlastungsreaktionen zeigen sich jedoch wenig konsistent und sind von vielen Rahmenbedingungen abhängig. Die vorliegende Studie beschäftigte sich mit dem Choice Overload Effekt im Kontext von touristischen Produkten und untersuchte dabei potentiell moderierende Persönlichkeitseigenschaften wie Maximizing, deliberater Entscheidungsstil und unsichere Präferenzen. Mittels einer experimentellen Online-Untersuchung konnte das Entscheidungsverhalten- und erleben von insgesamt 188 Versuchspersonen in Abhängigkeit von unterschiedlich hoher Auswahlvielfalt analysiert werden. Kognitive Überlastungsreaktionen zeigten sich bei extensiver Auswahlgröße im Vergleich zu limitierter Auswahlgröße. Hohe Auswahlvielfalt scheint mit hoher Entscheidungskomplexität und kognitivem Aufwand assoziiert zu sein. Eine moderierende Wirkung von Maximizing und kognitionsbasiertem Entscheidungsstil konnte nicht nachgewiesen werden. Versuchspersonen mit unsicheren produktspezifischen Präferenzen berichteten allgemein von größerer Entscheidungsschwierigkeit unabhängig von der Auswahlgröße. Maximizing, kognitionsbasierter Entscheidungsstil und Auswahlgröße hatten hingegen keinen Einfluss auf entscheidungsvermeidendes Verhalten und das Erleben von negativen Emotionen (Bedauern, Unzufriedenheit). Zusätzliche Analysen ergaben, dass kleinere Auswahl-Sets für finale Kaufentscheidungen favorisiert werden. Maximizer berichten davon, Entscheidungen eher zu bedauern und präferieren einen deliberaten, kognitionsbasierten Entscheidungsstil.
  Abstract (en):
Recent studies have shown that wide assortments does not always benefit consumers. According to the choice overload hypothesis an overabundance of options can lead to decision avoidance and negative emotions like regret. The occurrence of the effect is less consistent and determined by boundary conditions. This study aims to reveal a choice overload effect in the context of tourism products and examines three personal characteristics (maximizing, deliberate decision making, preference uncertainty) as potential moderating variables. An experimental online research design was used to survey 188 participants about their responses and reactions to choice sets of three different sizes. Main effects were found for choice set size and preference uncertainty regarding difficulty and effort in decision making. It is assumed that wide assortments are associated with choice complexity and increased cognitive effort. When participants are uncertain about their preference they perceive choosing more difficult and exhausting regardless of choice set size. Neither choice set size nor maximizing and cognitive mode influenced the likelihood of making “no-choice”. Additional analyses revealed that participants tend to favor overall smaller choice sets for final decisions, maximizer are more prone to regret their decisions in terms of a consistent personality trait and participants with high scores on maximizing reported stronger preference for deliberation in decision making.
  Keywords (de): Choice Overload, Auswahlvielfalt, Regret, Maximizing, affekt- und kognitionsbasierter Entscheidungsstil, entscheidungsvermeidendes Verhalten, Präferenz-Unsicherheit
  Keywords (en): choice overload, assortment size, regret, maximizing/satisficing, preference for intuition and deliberation, decision avoidance, preference uncertainty
 
PDF-Dokument WPMA_JG15_Masterarbeit_Altenburger Arno.pdf