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Titel: |
Auswirkungen von unter Industrie 4.0 zusammengefassten Technologien auf Arbeitsplätze in der Produktion anhand einer Fallstudie |
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AutorIn: |
Dagmar Mimra |
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Typ: |
Masterarbeit
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ÖFOS 2012 Code: |
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Institution: |
Ferdinand Porsche FernFH, Wiener Neustadt, WPMA |
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Betreuung: |
Andreas Kremla |
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Datum: |
2019 |
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Abstract (de): |
Industrie 4.0 und Internet of Things sind vielgenannte Begriffe in der heutigen Zeit. Doch worum handelt es sich dabei genau und wie sehen die Auswirkungen auf die davon betroffenen Arbeitsplätze in der Produktion aus? Da das Untersuchungsfeld noch relativ neu ist, bestehen erst sehr vage Aussagen über die erwarteten Folgen. Diese reichen von Chancen durch neue Modelle der Arbeitsgestaltung und der Bildungssysteme bis zu Risiken wie befürchtete Arbeitslosigkeit, Sicherheitsbedenken und negative Auswirkungen auf KonsumentInnen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, wie die direkt betroffenen MitarbeiterInnen in der Produktion die Veränderungen wahrnehmen und wo die positiven und negativen Auswirkungen liegen. Dazu wurden mittels einer qualitativen Fallstudie 15 Mitarbeiter und drei Führungskräfte eines Industriebetriebes zu einem in den Jahren 2014/2015 erfolgten Erweiterungsprojekt im Produktionsbereich befragt. Dabei zeigte sich, dass die unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefassten Techniken sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf den Arbeitsalltag der betroffenen MitarbeiterInnen haben. Positiv werden die physische Erleichterung der Arbeitsschritte und die erworbene Sinnhaftigkeit der Arbeitstätigkeit erlebt. Negativ wird der psychische Druck empfunden, der einerseits durch den neu entstandenen Zeitdruck und die daraus resultierende verschlechterte Zusammenarbeit mit den Kollegen entsteht. Andererseits entstehen auch Zukunftsängste und Unsicherheiten, wie dem technischen Fortschritt Stand gehalten werden kann und darüber, ob der Einsatz von Robotik in weiterer Folge Arbeitsplätze ersetzten wird. Als hilfreich wurden ausreichende Information seitens der Führungskräfte gesehen, als auch geeignete Strategien, um in der Freizeit den Druck abzubauen. |
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Abstract (en): |
Industry 4.0 and the Internet of Things are common terms in this day and age. But what exactly is it and what are the effects on the jobs it affects in production? Since the field of investigation is still relatively new, there are only very vague statements about the expected consequences. These range from opportunities through new models of work design and education systems to risks such as feared unemployment, safety concerns and negative impact on consumers. In the context of this work, it was examined how the directly affected employees in production perceive the changes and where the positive and negative effects lie. For this purpose, a qualitative case study surveyed 15 employees and three executives of an industrial company on an expansion project in the production area in 2014/2015. It showed that the techniques grouped under the term Industry 4.0 have both positive and negative effects on the day-to-day work of the employees concerned. The physical relief of the work steps and the acquired meaningfulness of the work activity are positively experienced. On the negative side, the psychological pressure is felt, which arises on the one hand from the newly created time pressure and the resulting deteriorated cooperation with colleagues. On the other hand, future fears and uncertainties arise as to how technological progress can be maintained and whether the use of robotics will subsequently replace jobs. Sufficient information from the executives was seen as helpful, as well as appropriate strategies to relieve pressure during leisure time. |
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Keywords (de): |
Industrie 4.0, Automatisierung, Industrielle Revolutionen, Arbeitszufriedenheit |
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Keywords (en): |
Industry 4.0, Automation, Industrial Revolutions, Job Satisfaction |
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