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  Titel: Altersdiskriminierung im Arbeitskontext
  AutorIn: Sonja Lazansky
  Typ: Bachelorarbeit
  ÖFOS 2012 Code:
  Institution: Ferdinand Porsche FernFH, Wiener Neustadt, ASBA
  Betreuung: Michael Hamberger
  Datum: 2023
  Abstract (de):

Der steigende Anteil an Personen, was Studien belegen, welche im Berufsleben bereits diskriminiert wurden, ist aus verschiedenen Gründen problematisch. Darunter leiden die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens (z. B. durch geringere Produktivität oder hohe Fluktuation) sowie auch die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeitenden und damit letztendlich auch das Betriebsklima. Die Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit lautet „Welche Maßnahmen können gesetzt werden, um Altersdiskriminierung im Arbeitskontext zu vermeiden?“ mit dem Ziel, einerseits die Relevanz des Themas herauszustreichen, denn demografische Veränderungen zeigen, dass die Menschen immer älter und immer gesünder älter werden, wobei gleichzeitig die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen, und geburtenschwächere Jahrgänge nachfolgen. Andererseits werden Handlungsempfehlungen insbesondere für Arbeitgebende, aber auch für Arbeitnehmende erarbeitet. Mittels Literaturrecherche in verschiedenen Fachgebieten wie z. B. Personalmanagement, Psychologie, Soziologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte werden die verschiedenen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Altersdiskriminierung skizziert. Anschließend werden sowohl Präventionsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen (sozial, gesellschaftlich, organisational) dargestellt, als auch kurz Lösungsansätze für betroffene Personen und ausführlicher mögliche Maßnahmen in Organisationen wie beispielweise „Altersfaire“ Unternehmensleitbilder, Führungskräftetrainings und Themen wie die betriebliche Weiterbildung für ältere Arbeitnehmende, geplanter Ruhestand oder Wissenstransfer erörtert. Abschließend wird ein Blick auf zukünftige Entwicklungen und im Fazit auch mit Fokus auf die Ansprüche nachfolgender Generationen geworfen.

  Abstract (en):

The increasing number of people who have already been discriminated against in their working lives, as studies show, is problematic for a number of reasons. The profitability of a company suffers (e.g. through lower productivity or high fluctuation) as well as the mental and physical health of the employees and thus ultimately also the working atmosphere. The research question of this paper is "What measures can be taken to prevent age discrimination in the work context?" with the aim, on the one hand, of highlighting the relevance of the topic, since demographic changes show that people are getting older and healthier older, with baby boomers retiring and generations of lower birthrates following. On the other hand, recommendations for action will be developed, especially for employers, but also for employees. By means of literature research in various fields such as personnel management, psychology, sociology, economic and social history, the various manifestations and characteristics of age discrimination are outlined. Subsequently, preventive measures on different levels (social, societal, organizational) are presented, as well as brief approaches to solutions for affected individuals and more detailed possible measures in organizations, such as "age-fair" corporate mission statements, management training and topics such as in-company training for older employees, planned retirement or knowledge transfer are discussed. Finally, a look is taken at future developments and, in the conclusion, also with a focus on the demands of future generations.

  Keywords (de): Altersdiskriminierung, Diskriminierung Arbeit
  Keywords (en): Age Discrimination, Employment Discrimination